July 17, 2005

kniesbüggel

My friend Ralf is here from Bonn, and that always means that I’m learning new bits and pieces of my favorite German dialect, Kölsch. The word for today was: Mömmesfresser (skin-flint, miser), about which Prof Dr Wrede has to say:

Mömmesfresser m.: der seinen eigenen Nasendreck ißt, sich aus lauter Geiz kein richtiges Essen gönnt; Geizhals.

“Oh,” I said, “a Kniesbüggel,” (pinch-purse) using the term I’d learned two decades ago.

Mömmes m., -e: dem vornehmlich im köln. ripuar. Gebiet verbreiten u. geläufigen Wort liegt mom zugrunde, mnl., ndl. mom (masker), mommen (een mom of masker andoen), afries. (um 1400) mom(m)e; altköln. (16, Jh.) mommen gaen u. um 1400 sich vermummen, eigentlich sich dicht, dick einhüllen, einwickeln. 1. a. eingehüllter, eingewikkelter, übertragen verschlossener, einsilbiger, mürischer, unangenehmer Mensch. Su ne Mömmes, dä Mömmes. RA: eine zom Mömmesje halde, zum Narren, vgl. auch zom Tömmesje h. b. blinge Mömmesje spille, Blindekuh spielen, s. bling, blind. 2. getrockneter Nasenschleim, in dieser Bedeutung Eingewickeltes, Eingerolltes zu verstehen.

Posted by jim at July 17, 2005 04:12 PM | TrackBack
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