My friend Ralf is here from Bonn, and that always means that I’m learning new bits and pieces of my favorite German dialect, Kölsch. The word for today was: Mömmesfresser (skin-flint, miser), about which Prof Dr Wrede has to say:
Mömmesfresser m.: der seinen eigenen Nasendreck ißt, sich aus lauter Geiz kein richtiges Essen gönnt; Geizhals.
“Oh,” I said, “a Kniesbüggel,” (pinch-purse) using the term I’d learned two decades ago.
Posted by jim at July 17, 2005 04:12 PM | TrackBackMömmes m., -e: dem vornehmlich im köln. ripuar. Gebiet verbreiten u. geläufigen Wort liegt mom zugrunde, mnl., ndl. mom (masker), mommen (een mom of masker andoen), afries. (um 1400) mom(m)e; altköln. (16, Jh.) mommen gaen u. um 1400 sich vermummen, eigentlich sich dicht, dick einhüllen, einwickeln. 1. a. eingehüllter, eingewikkelter, übertragen verschlossener, einsilbiger, mürischer, unangenehmer Mensch. Su ne Mömmes, dä Mömmes. RA: eine zom Mömmesje halde, zum Narren, vgl. auch zom Tömmesje h. b. blinge Mömmesje spille, Blindekuh spielen, s. bling, blind. 2. getrockneter Nasenschleim, in dieser Bedeutung Eingewickeltes, Eingerolltes zu verstehen.